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Wieselburg erhielt hohe Auszeichnung

Wieselburg erhielt hohe Auszeichnung

Gestern (26.4.2012) erhielt die Stadtgemeinde Wieselburg für das Porjekt "mabagisnotplastic" den European Climate Award - den Climate-Star. Eine große Delegtion von Wieselburgern nahm an der Verleihung teil, darunter die vier fließigsten Wieselburger Taschennäherinnen, Heidi Kaltenbrunner, Maria Punz, Christine Parb und Erna Berger, sowie Eurospar-Chefin Elisabeth Neuhauser, GR Erwin Brandmayer, Stadtamtsdirektorin Gudrun Lasselsberger, Mag. Franz Willatschek und natürlich der Bürgermeister der klimabewussten Stadt sowie die Initiatorin des Projektes Umweltstadträtin Irene Weiß.

Nach einer nachmittäglichen Führung durh das Marchfeldschloss Hof begab sich die Delegation aus Wieselburg mit den anderen aus verschiedenen europäischen Ländern angereisten Preisträgern wie Spanien, Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Ungarn, Slowenien etc. in den Festsaal, um die Ehrung entgegen zu nehmen.

Der Climate-Star ist eine besondere Auszeichnung für besondes innovative und klimarelevante Projekte.

Vor fünf Jahren erhielt Wieselburg bereits erstmals diese Auszeichnung für das von Stadträtin Weiß initiierte Schulspiel "Prima fürs Klima - ohne Gaspedal durch das Erlauftal".


make a difference-make a bag

make a difference-make a bag

heißt die initiative von engagierten schülerinnen der neuen mittelschule hippach und 35 anderen tiroler schulen - sie nähen stofftaschen gegen die plastiksackerl-flut.

eine tolle aktion junger menschen, die begriffen haben, worum es geht - gratulation.

und hier der link:

www.wwf.at/ytae

http://tirol.youngcaritas.at/mitmachen/?full=9908


"verwenden statt verschwenden" ...

"verwenden statt verschwenden" ...

... feierte gestern sein 3jähriges Bestandsjubiläum. Das von den Stadträtinnen Irene Weiß und Sabine Rottenschlager ins Leben gerufene Projekt läuft nun bereits seit drei Jahren sehr erfolgreich. Ziel der Initiative ist das Einsparen von Ressourcen. In den 3 Jahren konnten die beiden Stadträtinnen nicht nur tüchtige und zuverlässige Mitarbeiterinnen gewinnen - nein, sie haben mit dieser Aktion etwa 90 Tonnen (!) Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt und somit etwa 3 Tonnen CO2 eingespart.

Ein großes Dankeschön den Betrieben, von und mit denen "verwenden statt verschwenden" lebt:

Eurospar Wieselburg

Billa Wieselburg

Penny Wieselburg

Penny Purgstall

Schlosscafe Neubacher

Trendstore by Alex P.

 


Phuket wird die erste Provinz in Thailand sein

Phuket wird die erste Provinz in Thailand sein

.... die eine große Kampagne zur Reduzierung der Plastiktüten startet – Beginn ist der Montag (27. Februar)Die Kampagne wird auch zum ersten Mal,alle Einzelhändler auf der Insel vereinen bei der Unterzeichnung einer koordinierten, Phuket-weiten Initiative zur Reduktion der Plastiktüten. (Alle großen Handelsketten unterzeichnen  ein Memorandum of Understanding im Dezember letzten Jahres) Das Mitglied und Leiter der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) in Südostasien, Dr. Robert Mather, sagte die  Plastiktüten Kampagne war eine der vielen ökologischen Programmedie  nun im Gange gesetzt wurde, um sicherzustellen, dass Phukets Umwelt eine  Zukunft hat. Diese Partnerschaft zwischen den Behörden Phukets, SEEK und Wirtschaft ist entscheidend für die Aufrechterhaltung von Phukets Positionierung als einer der weltweit führenden touristischen Destinationen. Wir müssen jetzt handeln, um sicherzustellen, PhuketsUmgebung ist sauber, grün und nachhaltig in 20 Jahren.


Zum 3. Jahrestag....

Zum 3. Jahrestag....

...der Aktion "verwenden statt verschwenden" überlegten sich die beiden Stadträtinnen Irene Weiß und Sabine Rottenschlager eine besondere Aktion: sie kauften Zeitungspapiertaschen, die im Haus Lichtbogen in Amstetten hergestellt werden. Das Haus ist eine Einrichtung der ARGE Sozialdienst Mostviertel und beherbergt 12 psychisch kranke Menschn, die hier ein zuhause gefunden haben und mit Begeisterung in der Herstellung von Zeitungstaschen arbeiten.

"verwenden statt verschwenden" bietet allen Menschen, die Verständnis für die Umwelt haben günstige Lebensmittel vom Vortag, aber auch andere Dinge des täglichen Lebens - alles zu günstigsten Preisen und unter dem Aspekt der Ressourcenschonung.

"verwenden statt verschwenden" wird unterstützt von:

Eurospar Wieselburg

Billa Wieselburg

Penny Wieselburg und Purgstall

Schlosscafe Neubacher

Trendstore Alex. P

und Privaten


Alex P. in der Bahnhofstraße

Alex P. in der Bahnhofstraße

... feiert im März das 10jährige Firmenjubiläum - natürlich plastiktaschenfrei! Stadträtin Irene Weiß gratulierte und übergab eine "Extraportion" Stadttaschen.


Faschingdienstag in Wieselburg

Faschingdienstag in Wieselburg

Die Klimabündnis-Volksschule zeigte tolle Kostüme - und unterstützt somit den Weg unserer Stadt zur Plastiktaschenfreiheit - danke!


Gefahr aus der Konservendose

Gefahr aus der Konservendose

Erschütternd, was wir offensichtlich alles nicht wissen und somit unwissend unserem Körper schaden.


Kurierbericht vom 10.2.2012

Kurierbericht vom 10.2.2012

Stadträtin Irene Weiß hat im Einkaufszentrum mächtige Verbündete, wie etwa Elisabeth Neuhauser (Eurospar) in ihrem sympathischen Feldzug gegen die Plastiktaschen....schreibt der Kurier


Die Wieselburg-Tasche hat Stadträtin Irene Weiß gestern in den Geschäften in der Bahnhofstraße verteilt

 

In der Bahnhofstraße in Wieselburg tut sich was: nachdem Ilse Theuer mit dem "Tischlein deck dich" auf Papiertaschen umgestiegen ist, haben wir erfahren, dass Blumen Lindlbauer ebenfalls nur mehr Papiertaschen verwendet. Alex. P setzt auf gewebte, dauerhafte Taschen aus Recyclingmaterial, beim Juwelier Steininger tragen sie ihre Präziosen natürlich in einem gediegenen Papiertäschchen nach Hause. Die Apotheke vergibt noch Restbestände an Plastiktaschen ist aber bereits in der Umstiegphase, Schuhaus Schützenhofer war sowieso ein Betrieb der ersten Stunde und das Farbenhaus Nemecek gibt den Einkauf vielfach in Kartons an die Kunden ab - wer aber ein Platiksackerl will bekommt es auch....leider!

Jedenfalls ist die gesamte Bahnhofstraße seit gestern mit der Wieselburg-Tasche versorgt....

Heute ist die Grestner Straße dran - Bericht folgt!

 


Tolle Verpackung ....

.... tolles Konzept!

 http://www.myproduct.at/content/versandinformation


"Tischlein deck dich"

"Tischlein deck dich"

Danke an die Cehfin von "Tischlein deck dich" - sie hat den Schritt gewagt und ist auf Papierttaschen umgestiegen - hoffentlich sind bald alle Plastiktaschenreserven aufgebraucht!


die wieselburg-tasche ist da!

die wieselburg-tasche ist da!

ab montag werden die mitarbeiter der stadtgemeinde die neue papier-wieselburg-tasche an die betriebe in der stadt verteilen: ein dankeschön an jene, die sich spontan der idee wieselburg plastiktaschenfrei zu machen angeschlossen haben - ein ansporn für jene, die den schritt noch nicht getan haben....


Spar Österreich ....

Spar Österreich ....

.... hat versuchsweise abbaubare Knotenbeutel für Obst und Gemüse in ausgewählten Märkten bereitgestellt - sie sind auf der Basis von Pflanzenölen hergestellt. Nun wäre interessant, wie schnell sie abbaubar sind....

Hoffentlich entwickelt sich die Strategie bei Spar weiter ....

 


Bio-Kunststoff aus Abfall und Algen

Bio-Kunststoff aus Abfall und Algen

Der Verpackungswahn hat die Menschheit fest im Griff. Wohin man sieht, prägen Kunststoffe das Bild. Dabei gibt es zahlreiche alternative Möglichkeiten, Verpackungen aus umwelt- und menschenfreundlichen Materialien zu schaffen, so etwa auch aus Algen oder landwirtschaftlichem Abfall.

Wer den Film "Plastic Planet" gesehen hat, wird danach den Griff zur Plastikflasche im besten Fall mehrmals überdenken. Die Dokumentation zeigt, dass etwa Plankton im Meer aufgrund der Verschmutzung mittlerweile zu einem Großteil aus Plastik besteht. "Die Gefahren, die von Kunststoff ausgehen, sind langfristig noch gar nicht erforscht", gibt auch Bettina Reichl, die Leiterin der F&E-Abteilung im Verpackungszentrum Graz zu bedenken. Der Familienbetrieb hat sich der Erforschung und dem Vertrieb von biogenen, also organisch abbaubaren, Verpackungen verschrieben. Diese können einfach mit dem Biomüll entsorgt oder kompostiert werden.

Mehr dazu unter:

 

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/thema/2819705/biogene-verpackungen.story 


ZOTTER

ZOTTER

... verwendet bei seiner Mitzi Blue - Schokolade umweltfreundliche Verpackung: co2-neutralen Karton und bio-Plastik


Wettbewerb Plastiksackerl - nein danke!

Wettbewerb Plastiksackerl - nein danke!

"die umweltberatung" startet Video-Wettbewerb zum Schneidern von Einkaufstaschen

  www.youtube.com/umweltberatung

Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 13. September 2011

350 Mio. Einkaufssackerl werden in Österreich jährlich verbraucht. Mit dem Wettbewerb "Plastiksackerl - Nein danke!" sagt "die umweltberatung" dem Wegwerfsackerl den Kampf an. Es gewinnen die kreativsten Videos, die Schritt für Schritt zum Schneidern von praxistauglichen Einkaufstaschen aus Recyclingmaterial anleiten.

Sackerl dazu? Bei jeder Gelegenheit werden Plastiksackerl angeboten. „7.000 Tonnen Kunststoffsackerl landen in Österreich pro Jahr meist kaum benützt im Müll. Individuell gestaltete, wieder verwendbare Einkaufstaschen sind den Plastiksackerln optisch und ökologisch um Längen voraus – und die besten Schneideranleitungen für solche Taschen werden prämiert. Gute Gründe also, um zur Schere zu greifen“, lädt Mag.a Gabriele Wittner, Textilexpertin von "die umweltberatung", zum Wettbewerb ein. 

Einkaufstaschen aus Stoff selbst designen

So geht’s: die Einkaufstasche aus Recyclingmaterialien im individuellen Design schneidern, dabei eine Schritt-für-Schritt Anleitung filmen und auf YouTube stellen. Das Video soll maximal 5 Minuten dauern und neben der Schneideranleitung auch zeigen, dass die Tasche mit 3 voll gefüllten 1-Liter-Mehrwegflaschen belastbar ist. Der Wettbewerb läuft bis 15. Jänner 2012. Die GewinnerInnen werden von einer ExpertInnenjury aus der Film- und Modeszene auserkoren.

Die Preise: echt stylish

Auf die GewinnerInnen warten tolle Preise:

  • exklusive Vorher-Nachher Stylingberatung in einem dm friseurstudio
  • einen Praktikumstag bei den ecofashion DesignerInnen von Göttin des Glücks
  • trendige Accessoires der TrashDesignManufaktur

·       edle Notizbücher und einen Kunstrahmen der Firma Backhausen interior textiles

 


Start der Mobilitätswoche mit Stofftaschen

Start der Mobilitätswoche mit Stofftaschen

Wieselburg startete heute die Mobilitätswoche mit der Verteilung von Stofftaschen und entsprechenden Informationen. Es ist wichtig über den sinnhaften Einsatz des Autos nachzudenken - es ist uns aber genauso wichtig, wieder eine Aktion zu setzen, die Wieselburg weiter auf Kurs "Plastiktaschenfreiheit" hält.


Diese Woche hatten wir Besuch aus Traismauer

Diese Woche hatten wir Besuch aus Traismauer

Eine Delegation aus Traismauer mit Bürgermeister Pfeffer an der Spitze besuchte Wieselburg, um über die Erfahrungen der Braustädter mit der Akion "my bag is not plastic" zu diskutieren. Die Gäste wurden im Rathaus von Umseltstadträtin Irene Weiß begrüßt. Nach ausgiebigen Gesprächen besuchte die Delegation den Eurospar und überzeugte sich von den Erfahrungen der Geschäftsleitung mit den naku-Taschen. Das gute Gesprächsklima lässt hoffen, dass es zu einem engen Gedankenaustausch zwischen den beiden Städten, das Thema Plastiktaschenfreiheit betreffend, kommt. Liebe Grüße nach Traismauer!


ja-natürlich ....

ja-natürlich ....

... nun tut sich auch bei Billa was - leider nicht auf dem Sackersektor


10.000ste Tasche bei Spar verkauft

10.000ste Tasche bei Spar verkauft

10.000 Mal entschieden sich Kunden seit Ende Jänner im Eurospar Wieselburg für abbaubare Knotenbeutel, obwohl sie dafür 10 Cent bezahlen müssen. Danke allen Kunden, die umweltfreundlich und nachhaltig denken und handeln und vor allem danke Elisabeth Neuhauser, die den Mut bewiesen hat und Spar Wieselburg in eine Vorreiterrolle gebracht hat!


Merkur macht den entscheidenden Schritt

Merkur macht den entscheidenden Schritt

Das Biosackerl für Obst und Gemüse - eine gute Idee

9.8.2011
Merkur startet nachhaltige Innovation im österreichischen Lebensmittelhandel

Ab sofort ist in allen 120 Merkur Märkten das neue Bio-Obst- und -Gemüsesackerl erhältlich. Damit bring Merkur als erster Lebensmitteleinzelhändler Österreichs flächendeckend biologisch abbaubare Bio-Beutel in die Obst- und Gemüseabteilung. Das in Österreich produzierte Biosackerl garantiert, dass die Lebensmittel länger frisch bleiben und ist kompostierbar.

Die bessere "nachhaltige" Alternative zum Plastiksackerl

Die Biosackerl werden um 5 Cent direkt in der Obst- und Gemüseabteilung als Alternative zum herkömmlichen Kunststoff-Obstbeutel angeboten. „Nachhaltigkeit ist eine wichtige Säule unserer Unternehmensphilosophie. Mit der Einführung des Biosackerls geben wir unseren KundInnen die Möglichkeit, bei ihrem Einkauf – neben der Qualität und Herkunft bei den Lebensmitteln – einen Schritt weiter auch aktiv darauf zu achten, umweltfreundliches Verpackungsmaterial zu wählen“, ist Merkur Vorstand Michael Franek von dem innovativen Schritt überzeugt.


Mit seinem Nachhaltigkeitsprogramm „Für die Zukunft“ setzt Merkur als Teil der Rewe Group schon seit vielen Jahren auf die Zusammenarbeit mit heimischen, regionalen Anbietern. So wird auch das Bio-Obst-und-Gemüsesackerl von der Firma NaKu mit Sitz im niederösterreichischen Wiener Neustadt hergestellt. Das Unternehmen ist auf die Produktion natürlicher Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert und Innovationspreisträger des Landes Niederösterreich. „Unsere Biosackerl und Frischhaltebeutel sind ein Produkt aus gentechnikfreier Maisstärke und biologisch abbaubar. Sie sind ähnlich reißfest und widerstandsfähig wie die üblichen Kunststofftragtaschen. Allerdings entsteht kein Plastikabfall, wir geben der Natur zurück, was wir ihr entnommen haben”, erklärt NaKu-Unternehmenssprecherin Ute Zimmermann die Idee hinter dem Produkt.


Das Biosackerl hält für die KundInnen zahlreiche Vorteile und einen praktischen Mehrwert bereit. Natürlicher Kunststoff ist sauerstoffdurchlässig, dadurch halten zum Beispiel darin verpackte Backwaren oder Obst- und Gemüseartikel in der atmungsaktiven Umgebung länger frisch. Zusätzlich kann das Biosackerl nach mehrmaliger Verwendung als Biomüllsack verwendet und über die Biomüllsammlung der Kompostierung zugeführt werden.


C&A

C&A

Eine tolle Stofftasche hab ich bei C&A entdeckt - sehr geräumig, also geeignet für Textileinkäufe und noch dazu aus Bio-Baumwolle - sie muss zwar bezahlt werden, aber das zahlt sich allemal aus - wenn jetzt noch die Plastiktaschen verschwinden, dann ist C&A topp!


NAKU-Sackerl Übergabe

NAKU-Sackerl Übergabe

vergangene Woche setzte Wieselburg auf seinem Weg zur plastiktaschenfreien Stadt erneut einen Meilenstein. Bgm. Mag. Leichtfried und Umweltstadträtin Irene Weiß übergaben an die "Standler" des Bauernmarktes im Citycenter NAKU-Taschen und freuten sich, dass das Land NÖ nun auch eine ersten Akzent in dieser Causa gesetzt hat.


Rekordergebnis bei Eurospar Wieselburg

Rekordergebnis bei Eurospar Wieselburg

Ein Rekordergebnis konnte im Eurospar Wieselburg erzielt werden -wie schon berichtet hat die innovative Chefin Elisabeth Neuhauser bereits im Jänner NAKU-Sackerl beim Obst aufgelegt. Obwohl diese zu bezahlen sind, hat Eurospar von Ende Jänner bis Mitte Juni 5000 Stück dieser NAKU Obstsackerl verkauft - das heißt es sind ebensoviele herkömmliche dünne Plastikknotentaschen eingespart worden. Außerdem wurden 322 Rollen mit 10 Taschen für daheim verkauft, das sind nocheinmal 3220 Taschen . Insgesamt hat Eurospar Wieselburg  bereits mehr als 8000 Plastikknotenbeutel eingespart - ein supergroßes DANKE an die Chefin, die sich über alle Konventionen hinweggesetzt hat. Außerdem wurden mer als 600 Stofftasche mit dem Aufdruck "Eurospar Wieselburg - My bag is not plastic" verkauft.

Als Umweltstadträtin bin ich stolz auf soviel Mut und Umweltverständnis bei Eurospar!!!!


Die "Wieselburg-Tasche" ...

Die "Wieselburg-Tasche" ...

... wurde vor Ostern mit der entsprechenden Information des Bürgermeisters von den Gemeinderäten der Stadt an jeden Haushalt gebracht. Nun sollten alle Wieselburger zumindest mit einer Stofftasche ausgestattet sein! "Für mich ist es besonders schön zu sehen, dass die Tasche von vielen Wieselburgern verwendet wird", so Umweltstadträtin Irene Weiß.


Den "Kulturkubus" ...

Den "Kulturkubus" ...

... am Eingang des Schlossparkes schmückt nun die "Anti-Plastiktaschen-Skulptur" von Hubert Kastner. Der künstlerische Beitrag zum Thema soll die Wieselbuger stets an dieses Thema erinnern und zu konsequenten Handeln auffordern.


Elisabeth Neuhauer - Eurospar Wieselburg ...

Elisabeth Neuhauer - Eurospar Wieselburg ...

... handelt innovativ und bahnbrechend! Sie hat nicht nur "naku" Sackerl beim Obst eingeführt, sie hat nun auch eigene Stofftaschen mit dem Schriftzug "my bag is not plastic" drucken lassen - danke für diese tolle Kooperation und für das vorausschauende Denken! SPAR könnte sich ein Beispiel an EUROSPAR - WIESELBURG nehmen!!

Es erhebt sich so die Frage: wer nun eigentlich den "Hausverstand" hat ..... wenn Sie verstehen ..... 

Hoffentlich wird infolge der Regierungsumbildungen nicht auf das Versprechen des Umweltministers vergessen, dass sich bei den Einkaufsketten was ändern soll  ;(


BioMat

BioMat

... bietet ein großes Programm an verrottbaren "Plastiksackerl" - vom "Sackerl fürs Gackerl" bis zum Bioabfallsackerl.

biomat.info


Vielleicht nun doch bald---

Vielleicht nun doch bald---

--- das Aus für das Plastiksackerl!


Der Minister mit dem Wieselburger Spar Sackerl!

Wir freuen uns, dass der Minister zur Pressekonferenz das Sackerl vom Spar Wieselburg ( mit Haubis) in der Hand hat!

http://www.krone.at/Videos/Nachrichten/Das_schleichende_Aus_fuer_das_Plastiksackerl-Pilotprojekt-Video-248916


.. und so sieht der "Standard" Wieselburgs Weg zur platiktaschenfreien Stadt:

.. und so sieht der "Standard" Wieselburgs Weg zur platiktaschenfreien Stadt:

Sackerl sind politisch schwer abbaubar

06. April 2011, 19:10

          Für die herkömmlichen Plastiksackerln auf Erdölbasis gibt es längst Alternativen. Der Umstieg auf Sackerln aus nachhaltigen Rohstoffen ist manchmal aber leichter beschlossen als umgesetzt.

          

Wieselburg hat vor drei Monaten die große Plastiksackerl-Freiheit ausgerufen – Die Umsetzung dieses Zieles ist freilich nicht so einfach – Im Landtag üben sich SPÖ und ÖVP derweilen im Antragstellen

Wieselburg/Wien - Das Ziel klingt ehrgeizig: "Optimal wäre es, die Plastiktaschen gänzlich und dauerhaft aus den Wieselburger Geschäften/Betrieben zu entfernen", heißt es in einer Resolution, die der Gemeinderat der SP-regierten niederösterreichischen Kleinstadt Ende vergangenen Jahres einstimmig beschlossen hat.

         Ein Lokalaugenschein drei Monate später. Im Einkaufszentrum herrscht am Samstag reger Betrieb, die Wieselburger transportieren ihre Einkäufe nach wie vor in bunten Sackerln nach Hause. Bei kleinen Geschäften sei man durchaus erfolgreich gewesen, die großen Handelsketten seien allerdings schwerer zu überzeugen, räumt Umweltgemeinderätin Irene Weiß (SP) im Gespräch mit dem Standard ein: "Wir können ja Tchibo, Lidl oder Penny schlecht vorschreiben, dass sie keine Sackerln mehr verkaufen dürfen."

Das könnte nur der Umweltminister - an den die Stadt schon appelliert hat. Zu einem österreichweiten Plastiksackerlverbot konnte sich Nikolaus Berlakovich (ÖVP) noch nicht durchringen; das Ministerium startete Anfang März aber ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Sackerln aus biologisch abbaubaren Materialien in österreichischen Handelsketten eingeführt werden sollen.

Sackerlfrage beschäftigt auch Landtag

In Wieselburg versucht man einstweilen, "gute" Sackerl aus natürlichem Kunststoff ("Naku") an die Konsumenten zu bringen. Auf der Website www.mybagisnotplastic.at dokumentiert Umweltgemeinderätin Weiß, die sich zu der Aktion vom Film Plastic Planet inspirieren ließ, den unterschiedlichen Verfallsprozess zweier Sackerln: Jenes aus "richtigem" Kunststoff übersteht zehn Tage auf dem Komposthaufen völlig unbeschadet, das Naku-Produkt ist auf dem Vorher-nachher-Foto gänzlich verschwunden.

Der Spar-Markt im Einkaufszentrum verkauft die Naku-Sackerln um zehn Cent statt der Gratis-Obstsackerl; immerhin 1300 hätten in einem Monat den Besitzer gewechselt, sagt Weiß. Auch das große, natürliche Plastiksackerl schlägt mit 35 Cent deutlich mehr aufs Geldbörsel als die Papiertasche (24 Cent) oder die Plastiktasche (21 Cent).

Die Sackerlfrage beschäftigte Ende Februar auch den niederösterreichischen Landtag. Günther Leichtfried, Bürgermeister von Wieselburg und Klubobmann der Roten im Landtag, brachte gemeinsam mit den Grünen einen Antrag auf ein Plastiksackerlverbot ein. Die VP lehnte diesen ab, um postwendend ein "Verbot von nicht biologisch abbaubaren Kunststofftragetaschen aus fossilen Rohstoffen" zu fordern - und natürlich zu beschließen.

Der feine Unterschied

Der Unterschied zwischen den Ansinnen dürfte auch den Protokollführern der Landtagssitzung nicht ganz klar gewesen: "Der Resolutionsantrag betreffend Verbot von Plastiktaschen wurde abgelehnt, der Resolutionsantrag betreffend Plastiksackerlverbot wurde mit Mehrheit angenommen", hieß es in einer Aussendung nach der Sitzung.

SP-Umweltgemeinderätin Weiß sieht's gelassen: "Die ÖVP hat das abgeschmettert, weil anscheinend eine gute Idee nicht von woanders kommen kann. Aber mir ist das egal, Hauptsache es geht durch. Wir können uns bei Umweltfragen keine politischen Querelen mehr leisten."

Für das Land bringt derzeit Umweltlandesrat Stephan Pernkopf (VP) 50.000 biologisch abbaubare Sackerln unters niederösterreichische Volk, in erster Linie bei Märkten. Darin sollen sich Brot, Obst, Gemüse und Schwammerln sogar länger halten. Vielleicht machen Pernkopfs Sackerln auch in Wieselburg die Runde - die rote Stadt ist immerhin die Heimat des schwarzen Landesrates. (Andrea Heigl, DER STANDARD, Printausgabe, 7.4.2011)

 

 

 

 


....und eine weitere Tasche ...

....und eine weitere Tasche ...

... zur Erinnerung an den Besuch der Mädchen aus Unterleiten ...


LFS Unterleiten zu Besuch im Rathaus

LFS Unterleiten zu Besuch im Rathaus

Heute war ein besonders schöner Tag für mich als Umweltstadträtin, denn ich durfte 20 Schülerinnen und 2 Lehrerinnen der LFS Unterleiten in unserem Rathaus begrüßen. Die jungen Damen waren nach Wieselburg gekommen, um einen Öko-Exkursionstag in unserer Stadt zu verbringen. Im Zuge dieses Tages wollten die Schülerinnen auch etwas über die plastiktaschenfreie Stadt Wieselburg erfahren. Es war mir eine große Freude zu sehen, wieviel die Mädchen schon über das Thema wussten und wie umweltbewusst an dieser Schule agiert wird. Also - liebe Grüße nach Hollenstein-Unterleiten und ein liebes Danke an die Frau Direktor für das Gewürzkörbchen, das ich als Vegetarierin besonders schätze!


Der Artikel in "LEBENSART" ... in gekürzter Fassung

Plastik – der Streit um das Sackerl

22.03.2011: "Jute statt Plastik" hieß es in den 80er-Jahren. Die Tasche aus Jute war gut, das Sackerl aus Plastik war schlecht. Jetzt soll das Plastiksackerl endgültig aus dem Straßenbild verschwinden. Aber so einfach wie vor 20, 30 Jahren ist Umweltschutz nicht mehr.

350 Millionen Plastiktragetaschen werden in Österreich pro Jahr ausgegeben, von denen eine durchschnittlich eine halbe Stunde in Gebrauch ist. Mit seinem Verbot der aus Erdöl hergestellten Plastiktragtaschen, das Anfang des Jahres in Kraft trat, hat Italien die Diskussion in Österreich neu entfacht. 73% aller Österreicher wollen es laut einer Karmasin-Umfrage im Wochenmagazin "Profil" Italien nachmachen. Trotzdem wird ein dementsprechendes Gesetz so schnell nicht kommen. Umweltminister Berlakovich argumentiert, ein solches würde gegen eine EU-Richtlinie verstoßen. Das Plastiksackerl-Verbot in Italien werde wahrscheinlich von der EU wieder aufgehoben werden. Der Handel positioniert sich als Verteidiger der Wahlfreiheit des Konsumenten. Wissenschafter - durchaus auch solche, die umweltbewusst eingestellt sind - halten die Diskussion für übertrieben. Der Anteil der Plastiksackerl am Gesamtmüll betrage nur 1 bis 2 Promille, der am Kunststoffabfall 2 bis 3 Prozent. 13 Kilometer weniger mit dem Auto zu fahren, hätte CO2-technisch gesehen dieselbe Wirkung wie ein Jahr ohne Polyethylen-Sackerl.

Wer zahlt, spart
Dass derjenige, der für ein Sackerl zahlen muss, sich eher überlegt, ob er ein neues nimmt, hat Irland vorgezeigt. Auf der Insel wird seit 2002 eine Steuer von 15 Cent, ab 2007 22 Cent auf jedes Sackerl eingehoben. Ergebnis: 90%-Rückgang des Plastiksackerl-Verbrauchs.

Während bei den Plastik-Tragtaschen der Preis abschreckend wirken kann, ist das bei den aus China importierten Sackerln für Obst und Gemüse - den sogenannten "Knotenbeutel" - nicht der Fall. Niemand zahlt gerne für etwas, das bisher immer gratis war. Und Knotenbeutel aus nachwachsenden Rohstoffen sind im Einkauf derzeit etwa vier bis sechs Mal so teuer wie die herkömmlichen Plastikbeutel.

Anfang März verkündet Umweltminister Berlakovich, dass nun sukzessive Knotenbeutel aus biologisch abbaubaren Materialien in fast allen Handelsketten eingeführt werden sollen, vorerst als Versuchsprojekt.


SPAR Wieselburg

SPAR Wieselburg

als Vorreiter! Mit viel Weitblick hat Elisabeth Neuhauser, Chefin des Eurospar Wieselburg den Schritt zum NAKU-Sackerl gewagt und sie hat gewonnen. Innerhalb eines Monates haben 1300 Kunden beim Obst statt der herkömmlichen Plastiksackerl das NAKU-Sackerl gewählt, obwohl das eine gratis, das andere um 10 Cent zu haben ist! Herzlichen Dank der Chefin und den Kunden!!


Welch eine traurige Aktion ...

Welch eine traurige Aktion ...

...für ein derart umweltbewusstes Unternehmen: Im April 2011 bringt das Brauunternehmen (Anm. Brauunion) eine 1,5 Liter "MAXI" Bier-PET-Flasche von Puntigamer auf den Markt.

http://derstandard.at/1297821339799/Bier-Brau-Union-plant-15-Liter-Plastikflaschen#mce_temp_url#

 


Ö3-Umfrage im Spar Wieselburg zum Thema Plastiksackerl

Ö3-Umfrage im Spar Wieselburg zum Thema Plastiksackerl

 

http://oe3.orf.at/aktuell/stories/502765/


Die Bäckerei Neubacher ...

Die Bäckerei Neubacher ...

... in Wieselburg gibt Plastiktaschen nicht mehr gratis ab! Brot und Gebäck schmeckt sowieso aus dem Papiersackerl besser als aus dem Plastiksackerl. Dieser Ansicht ist man wohl auch in der Bäckerei Neubacher in Wieselburg. Während das Papiersackerl gratis ist, ist das Plastiksackerl nun "kostenpflichtig" - Danke, das ist der richtige Weg!


Eurospar Wieselburg

Eurospar  Wieselburg

Freudig überrascht ist Elisabeth Neuhauser, die Geschäftsführerin des Eurospar Wieselburg. Sie bietet seit einem Monat in einer Kooperation mit der Bäckerei Haubenberger naku-Sackerl um 10 Cent als Alternative bei Obst und Brot an. Im ersten Monat  verkaufte sie bereits 1000 naku-Sackerl! Eine tolle Initiative, die Spar auf dem richtigen Weg bringt! Danke Elisabeth Neuhauser!


Berlakochiv lenkt ein ...

Berlakochiv lenkt ein ...

zwei Wieselburg-Besuche gingen offensichtlich nicht spurlos an Minister vorbei : es ist geschafft! Der Minister musste sich nun dem Druck beugen und wird die Handelsketten dazu bringen auf Bio-Sackerl umzustellen - hoffentlich keine leere Versprechung! Wir in Wieselburg bleiben am Ball und beobachten genau, ob das wirklich so geschieht!


Fleischerei Moser bietet "naku" Sackerl an

Fleischerei Moser bietet  "naku" Sackerl an

Eine freudige Überraschung wiederfuhr mir beim gestrigen Einkauf in der Fleischerei Moser. Obgleich ich beim Stelzenkauf verständnislos angeschaut wurde, als ich das Plastiksackerl verweigerte, konnte ich dann an der Kasse doch freudig feststellen, dass - ebenso wie bei Eurospar Wieselburg -  alternativ zu den Plastiktaschen naku-Sackerl um 10 Cent angeboten werden. Danke für die Initiative - das Ziel ist aber erst erreicht, wenn die Plastiktascherl verschwunden sind oder ebenfalls kostenpflichtig sind!


ÖVP kann Ideen anderer offensichtlich prinzipiell nicht akzeptieren

ÖVP kann Ideen anderer offensichtlich prinzipiell nicht akzeptieren

SPÖ Bringt Antrag auf Plastiksackerlverbot im Landtag ein - ÖVP lehnt ab und bringt kurz darauf den selben Antrag ein - wieso werden solche Politiker noch ernst genommen und gewählt????

Anbei ein Auszug aus dem Landtagsprotokoll:

"Klubobmann Mag. Günther   L e i c h t f r i e d   (SP) sagte, Landesrat Pernkopf sei sehr engagiert, aber auf Grund der knappen budgetären Situation gebe es in Niederösterreich zu wenig Anreizsysteme für die Bevölkerung, etwas für den Klimaschutz zu machen. Auf Grund fehlender Projekte sei Niederösterreich von seinen Klimazielen noch weit entfernt und auch das Kyoto-Ziel nur mehr schwer erreichbar. Im Abfallbereich habe Niederösterreich hingegen in der Vergangenheit viel geleistet, wie beispielsweise beim Recycling, gleichzeitig gebe es aber zu wenig Akzente im Bereich der Abfallvermeidung. In Wieselburg werde ein Pilotprojekt für ein plastiktaschenfreies Niederösterreich umgesetzt. In diesem Zusammenhang brachte er gemeinsam mit Abgeordneter Dr. Krismer-Huber einen Resolutionsantrag betreffend Verbot von Plastiktaschen ein.

Abgeordneter Ing. Manfred   S c h u l z   (VP) erklärte, der NÖ Umweltbericht gebe einen Überblick über insgesamt 296 Projekte, die im Land Niederösterreich umgesetzt werden und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. In diesem Zusammenhang brachte er einen Resolutionsantrag betreffend Verbot von nicht biologisch abbaubaren Kunststofftragetaschen aus fossilen Rohstoffen (Plastiksackerlverbot) ein.

Der Antrag wurde mehrheitlich gegen die Stimmen der Grünen angenommen. "


Auch am Wieselburger Maskenball ...

Auch am Wieselburger Maskenball ...

... hielt man nichts von Plastiktaschen ....


Im Zeichen der Mobilität

Im Zeichen der Mobilität

stand der Film von Global 2000, der mit Unterstützung der Stadt- und der Landgemeinde Wieselburg für Schulen gezeigt wurde. Stadträtin Irene M. Weiß sprach zu Beginn des Filmes einige Worte über das Projekt "My bag is not plastic", das ja mit der Mobilität eine fundamentale Gemeinsamkeit hat: das Erdöl.


500 Euro für Klimabündnis-Volksschule

500 Euro für Klimabündnis-Volksschule

Einen Scheck über 500 Euro konnte die Klimabündnis Volksschule Wieselburg von Umweltstadträtin Irene M. Weiß und Bürgermeister Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried entgegennehmen. Das Geld wurde beim Klimabündnisfest "My bag is not plastic" im Oktober durch den Verkauf von Losen lukriert und soll für ein klimarelevantes Projekt der Schule verwendet werden.


Gestern berichtete die Krone...

Gestern berichtete die Krone...

...wie folgt: "Wieselburg als Musterstadt: Der Gemeinderat hat bereits im Dezember beschlossen, die erste plastiktaschenfreie Kommune Österreichs zu werden. Die Geschäfte sind inzwischen auf Stoff- und Papiertaschen umgestiegen. "Nun ziehen andere Orte nach. Das freut uns natürlich sehr", erklärt Stadtchef und Abgeordneter Günther Leictfried (SP)."


SPÖ NÖ für ein plastiktaschenfreies NÖ

SPÖ NÖ für ein plastiktaschenfreies NÖ

Leichtfried: Niederösterreich soll plastiktaschenfrei werden

Utl.: Der Zersetzungsprozess von Plastik dauert bis zu 400 Jahre = 

 

St. Pölten, (SPI) – Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte heute SPNÖ-Klubobmann und Bürgermeister der Stadtgemeinde Wieselburg LAbg. Mag. Günther Leichtfried über den Start einer SPNÖ-Initiative für ein „plastiktaschenfreies Niederösterreich". „Allein 2.000 bis 3.000 Liter Rohöl werden für die Herstellung von einer Tonne Kunststoff benötigt. Der Zersetzungsprozess von Plastik dauert dann zwischen 350 und 400 Jahre, folglich sammelt sich das Material unaufhörlich in der Umwelt an und kommt so in unsere Nahrungskette", kündigte Leichtfried einen SP-Antrag für die nächste Sitzung des NÖ Landtages an.

 

Leichtfried hielt weiter fest, dass etwa 350 Millionen „Sackerln" pro Jahr österreichweit im Müll landen. Wobei nur ein Teil davon in Verbrennungsanlagen vernichtet werde. „Der große Rest kommt auf die Deponie und verrottet über Jahrhunderte. Besonders bei den dünnen Plastiktaschen besteht dann Gefahr, weil sie von Deponien durch den Wind ‚leicht verblasen' werden und in der Folge zur Belastung für die Umwelt werden", so Leichtfried.

 

„Wir müssen daher so verantwortungsbewusst wie möglich mit Kunststoff umgehen", forderte Leichtfried. Weitere „Ausflüchte und Untätigkeit" akzeptiere der SPNÖ-Klubchef in dieser Sache nicht, insbesondere auch deshalb, weil die Alternativen für das „Plastiksackerl", wie umweltfreundliche Stoff- und Papiertaschen sowie leicht verrottbare Tragetaschen aus Biokunststoff, längst vorhanden und „die bessere Lösung" seien.

 

Weiters wies Leichtfried daraufhin, dass im EU-Land Italien Plastiktaschen seit Jahresanfang verboten seien. Ebenfalls ein generelles Verbot gebe es in Los Angeles und San Francisco. „In Österreich hat die Stadtgemeinde Wieselburg eine Vorreiterrolle übernommen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die erste plastiktaschenfreie Gemeinde Österreichs zu werden und ist seit Oktober bereits auf dem besten Weg dorthin. Diese bewusstseinsbildende und zukunftsorientierte Maßnahme sollte ihre Fortsetzung in ganz Niederösterreich finden, um ein umweltpolitisches Zeichen für die Zukunft und die nachfolgenden Generationen zu setzen", so Leichtfried.



Die Salzburger Nachrichten berichten:

Erste plastikfreie Zone in Wieselburg

Umdenken. Eine Kleinstadt geht mit gutem Beispiel voran und belohnt umweltbewusste Firmen. Ein Lokalaugenschein im Supermarkt.

 

Fritz Pessl Wieselburg (SN). Wieselburg will es wissen: In einer Resolution hat sich der Gemeinderat am 7. Dezember 2010 einstimmig zum Ziel gesetzt, die 4000-Einwohner-Stadt im niederösterreichischen Mostviertel zur plastiktaschenfreien Zone zu machen. Die SN haben sich im örtlichen Eurospar umgesehen und mit Konsumenten darüber gesprochen, ob die Botschaft schon alle Bewohner erreicht hat. Das verblüffende Ergebnis: Bei vielen Einkäufern zeigen die bewusstseinsbildenden Maßnahmen bereits Wirkung. Sie kommen mit eigenen Körben und Stofftaschen in das Geschäft und verzichten sogar bei Obst und Gemüse auf Plastikverpackung. „Seit einem halben Jahr versuche ich gezielt, Plastik zu vermeiden. Mich stört der Verpackungsmüll sehr. Bei mir könnten Firmen punkten, wenn sie ihre Produkte nicht x-mal verpackten“, erzählt die Lehrerin Ingeborg Huber (57). Für sie ist es selbstverständlich, die eigenen Taschen in das Geschäft mitzunehmen. Notfalls, bei unvorhergesehenen Einkäufen, werde ein Papiersack verwendet. Auch Johann Sonnleitner (57) kommt mit eigenem Korb in den Supermarkt. „Ich will Müll vermeiden, auch aus Umweltgründen. Ich kaufe nur bewusst ein. Was ich nicht unbedingt brauche, wird prinzipiell nicht genommen“, betont der Wieselburger.

Eine Einkäuferin packt dann aber doch ihre Orangen in ein dünnes Obstplastiksackerl. Darauf aufmerksam gemacht, dass es alternativ auch kompostierbare NAKU-Sackerl aus Maisstärke gebe, die allerdings zehn Cent pro Stück kosten, leert die ältere Dame sofort die Orangen aus und greift zum Ökosackerl. „Das habe ich nicht gesehen und vor zwei Wochen hat es die NAKU-Sackerl noch nicht gegeben“, meint sie fast entschuldigend.

Umweltstadträtin Irene Weiß ist sich bewusst, dass sie mit diversen Aktionen schon die Bevölkerung zum Nachdenken angeregt hat. „Ich kann mich in Wieselburg gar nicht mehr mit Plastiksack zeigen. Ich habe auch keinen mehr daheim“, sagt die Stadtpolitikerin. Mit Lob und Auszeichnungen versucht sie, möglichst viele Betriebe zum Mitmachen zu animieren. Insgesamt neun Unternehmen – vom Schuhhaus über die Malerei bis zum Fliesengeschäft – haben bereits ein Logo an der Eingangstür kleben, mit dem auf ihr Umweltbewusstsein aufmerksam gemacht wird. Eine Großfleischerei testet derzeit, ob rohes Fleisch in NAKU-Sackerl verpackt werden kann.

Am 15. Oktober 2010 ist Wieselburg in das Guinness Buch der Rekorde gekommen: Für das Klimabündnis-Fest waren 4315 Stofftaschen aus vier europäischen Ländern gesammelt worden. Die Bevölkerung hat fleißig mitgemacht und viele Taschen genäht. Ebenfalls seit dem Vorjahr ist die Volksschule mit 300 Schülern Klimabündnis-Schule. Und die Stadtgemeinde prüft derzeit, Papiertaschen mit dem Wieselburg-Logo in größerem Stil zu produzieren. Bürgermeister Günther Leichtfried, früher Biologie-Gymnasiallehrer, ist stolz darauf, in Irene Weiß „eine kongeniale Partnerin für Umweltschutz“ gefunden zu haben. „Die Menschen müssen erkennen, dass es keiner Alibiaktionen bedarf, sondern einer ökologischen Revolution.“ Natürlich gebe es auch Widerstände aus der Wirtschaft. „Die größten Schwierigkeiten bereiten große Handelsbetriebe, deren Entscheidungsträger nicht vor Ort sind.“ Das sei eine negative Auswirkung der Globalisierung. „Uns war bewusst, dass es ein mühseliger Prozess des Wandels und Umdenkens wird.“ Leichtfried und Weiß sind sich einig, dass Sanktionen für Plastiksünder keinen Sinn hätten, sondern nur Überzeugungsarbeit.


NÖ Umwelt-Landesrat hält nichts von Plastiktaschenverbot

... hier gehts zum heutigen Artikel in "heute"

http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/Nieder-mit-dem-Plastiksackerl-;art932,526990


Farbenhaus Schiefer

Farbenhaus Schiefer

... ist seit Montag 24.1.2011 plastiktaschenfrei! Martha Schiefer, die Chefin des Unternehmens setzt auf Stofftaschen, die zugeleich auch als Werbeträger fungieren. Lackgroßeinkäufe werden in Kartons gepackt.

Ein "Danke" an das Farbenhaus Schiefer für die Kooperation und die Solidarität mit der Aktion "my bag is not plastic".


Einen tollen Artikel schrieb ...

Einen tollen Artikel schrieb ...

... Carina Rumpold auf der Webseite des Österreichischen Gemeindebundes:

 

"My bag ist not plastic - Plastiksackerlfreie Gemeinde Wieselburg"

 

Mit diesem Spruch unterstützte Bundespräsident Heinz Fischer die Aktion "Plastiksackerlfreies Wieselburg". Der Plan könnte dank dem Enthusiasmus, mit dem Stadträtin Irene Weiß alle Bürger angesteckt hat, auch Wirklichkeit werden. Laut einer Resolution des Gemeinderates streben die Wieselburger an, die erste plastiksackerlfreie Gemeinde zu werden.

Wieselburg war 2010 ganze zehn Jahre eine Klimabündnisgemeinde. Aus Anlass dieses Jubiläums wollte sich Stadträtin Irene Weiß etwas Besonderes einfallen lassen. Als sie dann von ihrer Tochter das Buch zum Film "Plastic Planet" von Werner Boote geschenkt bekommen hat, wusste sie was zu tun war.

Bis zum 15. Oktober 2010 wollte sie für jeden Tag, den Wieselburg beim Klimabündnis war, eine Stofftasche sammeln - insgesamt immerhin 3.650 Stück.

Neben einem Weltrekordversuch wollte sie die Wieselburger/innen dazu motivieren über das Problem, dass jeder Mensch jährlich rund 300 Sackerl benutzt und diese nur zerfallen, aber nie verrotten, aufmerksam machen. 

 

Umweltfreundliche Sackerl aus der ganzen Welt 

Für ihr Engagement nutzte sie Online-Medien wie Facebook oder E-Mail um auch international Unterstützung zu bekommen. Ihr Hilferuf wurde mehr als gehört: Mehr als 4.300 Stoffsackerl wurden der Stadträtin im Laufe ihrer Sammelaktion zugeschickt. Ob nun die Partnergemeinde Kreiensen in Deutschland, Firmen, Umweltschutzorganisationen, Prominente oder die

Wieselburger selbst - alle waren im Stofftaschenfieber. Sogar Bundespräsident Heinz Fischer kreierte eine Tasche und stellte sie der Aktion zur Verfügung.

Aus der Idee wurde ein Weltrekordversuch, der klappte. Bei der Jubiläumsveranstaltung wurden schließlich alle Stofftaschen ausgestellt und die Taschen, die von Prominenten zur Verfügung gestellt wurden, konnten sogar gewonnen werden. Dabei kam ein Erlös von 500 Euro zusammen, der wiederum der Klimabündnisschule für Projekte zur Verfügung gestellt wurde.

Stadträtin Weiß verrät: "Auch die restlichen Stoffsackerl werden nicht gehortet, sondern bei Veranstaltungen wieder unter die Leute gebracht. Beispielsweise beim Bauernmarkt oder beim Weihnachtsmarkt wurden nur mehr unsere Stoffsackerl verwendet."

 

Unterstützung für Projekt aus Bevölkerung, Wirtschaft und Politik

Mittlerweile interessiert sich natürlich auch die Wirtschaft für die Aktion. Sieben Betriebe begeisterten sich für das Projekt und verwenden seither nur mehr Jute-, Stoff- oder sogenannte NaKu-Taschen (Naturkunststoff) für ihre Kunden. Selbst der örtliche Spar-Markt konnte durch eine Kooperation mit dem

Hersteller der NaKu-Sackerl dazu gebracht werden, nur mehr die abbaubaren Tascherln zu verwenden. Nicht nur in der Bevölkerung hat das Projekt Rückhalt, auch

der gesamte Gemeinderat steht hinter der Stadträtin und ihrem Vorhaben. Am 7. Dezember 2010 unterzeichneten alle Gemeinderatsmitglieder die Resolution, bei der das Ziel, Wieselburg plastiksackerlfrei zu machen, vertraglich festgelegt wurde. Diese Resolution wurde auch an den Landeshauptmann, den Umweltminister und den zuständigen Landesrat geschickt.

 

Sogar deutsche Medien berichten über Wieselburgs Vorhaben

Trotz des enormen Medienechos, ist Stadträtin Weiß mit ihren Erfolgen noch lange nicht zufrieden, denn mittlerweile klopft schon der nächste sackerlfreie Betrieb an die Türe, nämlich eine Großfleischerei. Außerdem möchte sie bei weiteren Veranstaltungen ihre Stoffsackerln und die damit verbundene Idee unter die Leute bringen.

Nicht nur Wieselburg engagiert sich in Sachen Plastikfreiheit, sondern gerade durch das Beispiel Italiens, wo es ein Plastiksackerlverbot seit Anfang 2011 gibt, sind auch die Österreicher etwas zum Nachdenken gebracht worden. Oberösterreichs Umweltlandresrat Rudi Anschober will ebenso dem sinnlosen Verbrauch wertvoller Ressourcen den Kampf ansagen. Er fordert auch eine richtungsweisende Entscheidung der Politik und rechnet vor, dass bis Mitte 2012 auch ein Plastiksackerl-Verbot österreichweit möglich wäre. Wieselburg zeigt auf Gemeindeebene, was auch in ganz Österreich möglich wäre.

 

Veröffentlicht: 20. Jänner 2011

Autor: Carina Rumpold

Quelle: Redaktion, WZ, ORF.at

Rubriken: Bundesländer Nachrichten Politik Umwelt

 

Ausschnitt aus der Wieselburgerer Resolution: Ein Mensch verbraucht in einem Jahr

durchschnittlich 288 Plastiktaschen, die aus Erdöl gemacht werden. Eine Plastikflasche wird im

Durchschnitt nur eine halbe Stunde verwendet, braucht jedoch 300 bis 400 Jahre bis sie zu

einer Größe eines Sandkorns zerfällt - sie kann aber nicht biologisch abgebaut werden.

Insgesamt wird nur 1 Prozent der Plastiktaschen weltweit recycelt. Der Rest verteilt sich quer

über den Erdball, schwimmt in den Ozeanen der Welt oder wird verbrannt.

Es gibt viele Alternativen zum Plastiksackerl: Nicht nur Stoffsackerl oder Jutesackerl stellen eine

Alternative dar. Um die positiven Eigenschaften des Plastiksackerls wie Wasserdichtheit oder

Leichtigkeit weiterhin nutzen zu können, gibt es eine gute Alternative. Eine österreichische

Firma namens "NaKu" stellt alle Sackerl oder Plastikflaschen aus Naturkunststoff

(aus nachwachsenden Rohstoffen gerfertigt) her. Nach einem Versuch von Stadträtin Weiß, baut

sich dieses Sackerl innerhalb von zehn Tagen vollständig in der Erde ab. Sie sind also bestens

als Tragetaschen geeignet und wenn man sie nicht mehr braucht, kann man sie als

Biomüllsackerl noch einmal verwerten, bevor es wieder vollständig der Natur zurückgegeben

wird.



Wieder ein Betrieb mehr ohne Plastiktaschen

Wieder ein Betrieb mehr ohne Plastiktaschen

Danke der Firma Fliesen-Nemecek - sie hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist auf Stofftaschen umgestiegen.


Wieselburger Pfarrkränzchen....

Wieselburger Pfarrkränzchen....

... war plastiktaschenfrei. Dass die gewonnen Preise bei der Tombola am Pfarrkränzchen ordnungsgemäß in Stofftaschen nach Hause transportiert werden konnten, dafür sorgte GR Christine Biber. Sie hatte sich rechtzeitig Stofftaschen aus dem Depot im Gemeindeamt besorgt, wo die restlichen Taschen vom Weltrekordversuch auf ihre Weiterverwendung warten. Umweltstadträtin Irene Weiß, Initiatorin des Projektes, freute sich über die gute Zusammenarbeit.


Nun ist sie da !

Sehen Sie hier einen Bericht über die kompostierbare "Plastikflasche" aus Maisstärke, die - bis auf den Verschluss - gänzlich verrottet. aber auch am Verschluss wird noch gearbeitet und auch daran, dass kohlensäurehaltige Getränke in diesen Flaschen transportiert werden können - momentan diffundiert Gas noch aus den Flaschen. Super Firma Zimmermann!

http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1839183-Konkret--Das-Servicemagazin/1842189-Flasche-aus-Bio-Plastik


Jede Unterschrift ist wichtig!

Hier gibt es die Möglichkeit, für ein Plastiktaschenverbot in Österreich zu unterschreiben - bitte nützt diese Gelegenheit!

http://www.petitiononline.at/petition/plastiksackerlverbot-in-oesterreich/53


Link zum TV-Beitrag

Link zum TV-Beitrag

Am 7. Jänner brachte "Konkret" einen Beitrag über die plastiktaschenfreie Stadt Wieselburg. Hier der Link zum Ansehen (er bleibt eine Woche aktiv)

http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1830523-Konkret--Das-Servicemagazin/1832505-Plastiksackerl-Frei


ORF Bericht über Wieselburg

ORF Bericht über Wieselburg

Am 7.1.2011 berichtet der ORF 2 um 18:30 Uhr in der Sendung Konkret über Wieselburgs Weg zu einer plastiktaschenfreien Stadt.


Bella Italia ist platiktaschenfrei!

Bella Italia ist platiktaschenfrei!

Italien: Plastiksackerl-Verbot tritt in Kraft

Wer nächstes Jahr nach Italien fährt, um einzkaufen, bekommt kein Plastiksackerl mehr. Ab 1. Jänner gilt ein Gesetz, das die Herstellung und den Verkauf verbietet. Nur noch Umweltfreundliches ist erlaubt.

"Basta buste" - aus mit dem Sackerl

"Basta buste" - aus mit dem Plastiksackerl - titeln derzeit die italienischen Zeitungen. Ab 1. Jänner verbietet ein italienisches Gesetz die Herstellung und den Gebrauch von "buste di plastica". 200.000 Tonnen - etwa 20 Milliarden Sackerln - werden davon jährlich in Italien produziert, besser gesagt: Sie wurden produziert.

 

Müllchaos in Neapel als Auslöser

Das Plastiksackerl-Verbot wurde bereits 2006 beschlossen und tritt jetzt in Kraft. Anlass dafür war unter anderem das Müllchaos in Neapel und natürlich die Umweltbelastung. 

 

Italien ohne kleine weisse Plastiksäcke ist zwar vorerst für viele - auch für die Italiener selbst - unvorstellbar, das Gesetz macht aber Sinn: Bis ein Plastiksack verrottet ist, dauert es nämlich bis zu 400 Jahre.

Keine italienische Erfindung

"Erfunden" haben die Italiener das Verbot der Plastiksackerl nicht: In Frankreich sind diese bereits verboten und auch in Australien, San Francisco und in China gilt ein Plastiksackerl-Verbot.


"Neujahrsbrot" heuer in "NaKu-Sackerl" verteilt

"Neujahrsbrot" heuer in "NaKu-Sackerl" verteilt

Bereits zum 11. Male verteilen die Stadt- und Gemeinderäte der SPÖ Wiieselburg sowie zahlreiche Helfer das traditionelle "Neujahrsbrot" an jeden Wieselburger Haushalt. Heuer wird - entsprechend dem großen Ziel der Stadt, nämlich plastiktaschenfrei zu werden - das Brot mit einem Infobeiblatt in "NaKu-Säckchen" geliefert. Diese Plastiktaschen aus Mais- oder Erdäpfelstärke werden von einer Wiener Neustädter Firma erzeugt und eignen sich bestens zum Frischhalten von Brot und Gemüse. Ist das Säckchen nach mehrmaligen Gebrauch unansehnlich, so kann man darin den Kompost sammeln und den Sack mit dem Kompost direkt in die braune Tonne oder auf den Komposthaufen werfen - das Säckchen verrottet zur Gänze!


Die "gesunde Plastikflasche" ist da ...

Die "gesunde Plastikflasche" ist da ...

... vor kurzem habe wir entdeckt, dass es eine Firma gibt, die Plastiktrinkflaschen herstellt, welche keine Weichmacher und auch kein Bisphenol-A enthalten. Manchmal ist es fast unumgänglich eine Plastiktrinkflasche zu verwenden, wie etwa beim Radfahren. Die Flaschen eignen sich auch sehr gut für Kinder als Schultrinkflaschen. Es gibt viele verschiedene Muster und Farben.

Wir haben eine größere Menge dieser Flaschen angekauft um Porto und Verpackung zu sparen. Wer also solch eine Flasche möchte (0,5 oder 0,75 Liter) und in der Umgebung von Wieselburg wohnt, kann eine solche bei uns erwerben (Anfragen an irene.weiss@wibs.at). In die Flasche können auch Heißgetränke (bis zu 80 Grad) eingefüllt werden.


Die Resolution der Stadt Wieselburg

In der Sitzung vom 7. Dezember 2010 hat der Gemeinderat einstimmig eine Resolution beschlossen, welche die Absicht bekräftigt, Wieselburg zu einer plastiktaschenfreien Stadt zu machen. 

Hier die Resolution:

STADTGEMEINDE WIESELBURG

A-3250 WIESELBURG   -   HAUPTPLATZ 26   -   BEZIRK SCHEIBBS

TELEFON 07416/52319, TELEFAX 07416/52319-38, E-MAIL: office@wieselburg.at 

 

Wieselburg auf dem Weg

zur plastiktaschenfreien Stadt

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Wieselburg hat in der Sitzung vom 7. Dezember 2010 nachstehende

 

R e s o l u t i o n

einstimmig beschlossen: 

Am 15. Oktober 2010 feierte die Stadtgemeinde Wieselburg ihre 10-jährige Zugehörigkeit zum Klimabündnis Österreich. Anlässlich dieses Jubiläums führte die Stadtgemeinde auf Initiative von Umweltstadträtin Irene Weiß die ambitionierte Aktion „My bag is not plastic“ durch. Ziel war es, 3.650 verschiedene Stofftaschen zu sammeln (entspricht der ungefähren Anzahl der Tage zur Zugehörigkeit zum Klimabündnis) und damit einen neuen Weltrekord aufzustellen. Mit 4.315 eingelangten Stofftaschen wurde die angepeilte Marke bei weitem überschritten.

Diese bewusstseinsbildende und zukunftsorientierte Maßnahme soll ihre Fortsetzung finden. Die Stadtgemeinde Wieselburg will in den nächsten Jahren in Österreich eine Vorreiterrolle in punkto Umweltschutz einnehmen. Wieselburg setzt sich unter Mithilfe seiner Bürgerinnen und Bürger das große Ziel, die erste plastiktaschenfreie Gemeinde Österreichs zu werden.

Die Aktion „My bag is not plastic“ gab die Initialzündung für dieses Vorhaben. Die ersten Wieselburger Wirtschaftsbetriebe sind bereits auf den Zug aufgesprungen und geben keine Plastiktaschen mehr an Kunden weiter. Weitere Firmen haben bereits angekündigt, diesem Beispiel zu folgen. Zudem hat sich der Bauernmarkt im Haus der Zukunft dazu entschieden, ohne Plastiktaschen auszukommen. Auch beim diesjährigen Wieselburger Adventmarkt wird versucht, auf Plastiktaschen zu verzichten.

Die nackten Zahlen sprechen für sich: Ein Mensch verbraucht in einem Jahr durchschnittlich 288 Plastiktaschen, die aus Erdöl gemacht werden. Eine Plastiktasche wird im Durchschnitt nur eine halbe Stunde verwendet, braucht jedoch 300 bis 400 Jahre, bis sie zu einer Größe eines Sandkorns zerfällt – sie kann aber nicht biologisch abgebaut werden. Insgesamt wird nur 1 % der Plastiktaschen weltweit recycelt. Der Rest verteilt sich quer über den Erdball, schwimmt in den Ozeanen oder wird verbrannt.

 Plastik ist zwar aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, die Stadtgemeinde Wieselburg spricht sich aber dafür aus, verantwortungsbewusst mit diesem Stoff umzugehen – für eine bessere Umwelt und für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder. Die Reduzierung des Plastikmülls ist dabei ein zentrales Anliegen. 

 Die Stadtgemeinde Wieselburg bekennt deshalb sich zum eingeschlagenen Weg, Wieselburg zu einer plastiktaschenfreien Stadt umzugestalten und spricht sich für folgenden Maßnahmenkatalog aus:

 

  1. Optimal wäre es, die Plastiktaschen gänzlich und dauerhaft aus den Wieselburger Geschäften/Betrieben zu entfernen.
  2. Plastiktaschen durch Stofftaschen, Papiertaschen oder biologisch abbaubare Naturkunststofftaschen zu ersetzen.
  3. Vermeidung von Kunststoff-Recyclingtaschen, die nur begrenzt einen Sinn machen, da viele dieser Taschen nicht mehr dem neuerlichen Recycling-Kreislauf zugeführt werden.
  4. Verwendung von Papiersackerl und Naturkunststoffsackerl bei Obst- und Gemüseverkauf.
  5. Es wird nicht überall möglich sein, Plastiktaschen aus den Geschäften und Betrieben restlos zu entfernen. In schwierigen Fällen ist es ein ausgezeichneter und wünschenswerter Schritt, die für den Transport der Waren bereitliegenden Plastiktaschen nicht kostenlos anzubieten, sondern mit einer „Umweltabgabe“ in Ihrem Ermessen zu versehen.

 

                                                                                                            Der Bürgermeister 

 Wieselburg, am 7. Dezember 2010                                    LAbg. Mag. Günther Leichtfried

Ergeht an:

Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich

LH Dr. Erwin Pröll

LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

LH-Stv. Dr. Josef Leitner

LR Dr. Stephan Pernkopf

 


Dem Nestle - Konzern ....

Dem Nestle - Konzern ....

... ist anscheinend die Gesundheit der Österreicher nichts wert:

Plastic Planet USA / Österreich: Der Lebensmittelkonzern Nestlé kündigte an, in den kommenden drei Jahren in den USA auf die Plastikchemikalie Bisphenol A (BPA) in sämtlichen Verpackungen zu verzichten. Eine Maßnahme, die sich lediglich auf die USA beschränkt. Nestlé Österreich sieht nach wie vor keinen Handlungsbedarf.


....Resolution vom Gemeinderat verabschiedet ...

....Resolution vom Gemeinderat verabschiedet ...

... am 7. Dezember 2010 beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig die Verabschiedug einer Resolution, die den Weg Wieselburgs zur plastiktaschenfreien Stadt eindeutig definiert.

Mit der Aufforderung zum Handeln wird diese Resolution an folgende Politiker geschickt:

Umweltminister Nikolaus Berlakovic

Landeshauptmann Erwin Pröll

Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka

Landeshauptmann-Stellvertrete Sepp Leitner

Landesrat Stefan Pernkopf

 

 


... der Wieselburger Advent ...

... der Wieselburger Advent ...

... öffnet heute um 15:00 Uhr seine Pforten, die feierliche Eröffnung nimmt um 18:00 Uhr der Wieselburger Bürgermeister KO LAbg. Mag. Güther Leichtfried vor. Geöffnet ist der Markt jeden Samstag und Sonntag im Advent von 15:00 bis 20:00 Uhr. Kunsthandwerk im Gwölberl und im Museum, Adventhaus ......

.... und: der Wieselburger Advent ist plastiktaschenfrei!


....Wiener Zeitung ...

  • .. berichtet über Wieselburgs Initiative platiktaschenfrei zu werden - Wien will dem Beispiel der Braustadt folgen - Minister pocht auf EU-Verordnung und legt sich quer - aber andere EU-Länder haben schon Platiktaschenverbot!

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=529162


Der deutsche kommunale Infodienst....

Der deutsche kommunale Infodienst....

..berichtete in seinem Umweltbrief Nr. 20 vom 7.10.2010 über Wieselburg und seine "Plastiktütenaktion"


... und hier die Zahlen für Wieselburg ...

... und hier die Zahlen für Wieselburg ...

.... 1 Wieselburg braucht im Jahr rund 300 Plastiksackerl ....

....4000 Wieselburger brauchen in einem Jahr 1.200.000 Plastiksackerl!!!!!!

....4000 Menschen unserer Nachbargemeinde Wieselburg-Land sind in enger Verbindung mit der Stadtgemeinde (einkaufen, Schule, Kirche....) brauchen            nocheinmal 1.200.000 Plastiktaschen, das sind nur in den beiden Gemeinden 2.400.000 Plastiktaschen pro Jahr!!!!

... wieviele davon kommen aus den Geschäften Wieselburgs und könnten, wenn sich alle Geschäfte an der "platiktaschenfreien Stadt" beteiligen würden, vermieden werden?


7000 Tonnen Plastiktaschen ...

7000 Tonnen Plastiktaschen ...

... werden jährlich in Österreich verbraucht - und der Minister meint, dass er einem Verbot nichts abgewinnen kann......

"Einem Verbot von einzelnen Kunststoffverpackungen wie etwa Plastiksackerl kann Umweltminister Nikolaus Berlakovich nichts abgewinnen. Dabei ist auch der österreichische Konsum diesbezüglich kein geringer. An die 7000 Tonnen werden pro Jahr in Umlauf gebracht. Etwa 350 Millionen Sackerln landen im Müll. Wobei nur ein Teil davon in Verbrennungsanlagen vernichtet wird. Der große Rest kommt auf die Deponie und ist zäh." (Die Presse)


...das schreibt "HEUTE"

Plastikfreie Stadt

Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Satte 90 Millionen Kunststofftaschen können gespart werden. Mehr als 4300 bunte Jutetaschen bringen Braustadt nun auch ins berühmte Guinness Buch der Rekorde.
Die Latte liegt hoch: Umweltstadträtin Irene Weiß (SP) möchte aus der Stadt Wieselburg (Bez. Scheibbs) die Plastiksackerl verbannen! In Summe rund 90 Millionen! Sehr ambitioniert, aber nicht unerreichbar: Zahlreiche Wirtschaftstreibende machen unter dem altbekannten Motto „Jute statt Plastik“ bereits mit, Prominente haben Stofftaschen designt und mit mehr als 4300 aus aller Herren Länder gesammelten steht auch ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde bevor.

Für Weiß ist das Ziel “plastiktaschenfreie Gemeinde” kein billiger Gag: „Knapp 300 Plastiksackerl benützt der Mensch im Jahr. Wieselburg hat 4000 Einwohner, die im Schnitt 75 Jahre alt werden. Macht also rund 90 Millionen Sackerl!“

Mit ihrer Idee steht die Mostviertlerin nicht alleine da: In verschiedenen Teilen der Welt sind Plastiktaschen bereits verboten. Kein Wunder, wird ein Sackerl im Schnitt doch nur eine halbe Stunde verwendet, benötigt aber 400 Jahre, um auf die Größe eines Sandkorns zu zerfallen. Nachdem es Weiß gelungen ist, Promis wie Chris Lohner, Alfred Dorfer oder Bundespräsident Heinz Fischer zum Designen von Stofftaschen zu bewegen, unterstützen auch zahlreiche Unternehmen ihre Idee. Auch der Bauernmarkt in der Mankerstraße wird demnächst ganz bio sein.

Karl Müllauer


... Wieselburger Bauernmarkt ist plastiktaschenfrei ...

... Wieselburger Bauernmarkt ist plastiktaschenfrei ...

Seit vergangenem Samstag hat der Bauernmarkt Wieselburg seine "Zelte" im Haus der Zukunft, Mankerstraße 5, aufgeschlagen. Dieser Neuanfang soll den Markt natürlich gleich auf die plastiktaschenfreie Schiene bringen. Das war für Familie Lebhard kein Problem, denn mit ihrer Marke "Gutes vom Bauernhof" ist sie sowieso bestens mit Papiertaschen ausgestattet. Zur Sicherheit und für alle Fälle brachte Umweltstadträtin Irene Weiß auch noch ein Kontingent an Stofftaschen. 

Der Bauernmarkt ist jeden Samstag von 8-12:00 Uhr geöffnet

Was gibt es am Bauernmarkt:

Fleisch- und Wurstwaren, Bauernbrot, Mehlspeisen von Fam. Lebhard aus Kirnberg, Biogemüse aus St. Leonhard am Forst, Wein, Schnäpse und Säfte von Fam. Auer aus Inzersdorf.


.... bis heute sind bei mir....

... 4315 Stofftaschen eingetroffen .... eine geniale Zahl - leider kann ich sie nicht mehr alle auf die Homepage stellen, weil mir einfach die Zeit fehlt - bitte um Verständnis. Daher ist auch die Zahl auf der Startseite nicht aktuell!


... und in Kürze ...

... und in Kürze ...

... dürfen wir als Partnerin Elisabeth Neuhasuser mit dem EUROSPAR Wieselburg begrüßen. Bei Spar werden die vorhandenen Sackerl beim Obst und bei der Wurst noch aufgebraucht und dann durch NAKU Taschen ersetzt! Danke Elisabeth Neuhauser für den Weitblick!


... und schließlich ist OSKAR ...

... und schließlich ist OSKAR ...

... mit im Boot. Bei ihm erhalten Sie ein apfelgrünes Papiertascherl zum Transport der erlesenen Weine, die Sie bei Oskar eingekauft haben....und vergessen Sie den Blumenstauß von Oskar nicht!


... ein weiterer Partner ...

... ein weiterer Partner ...

... ist die Wohnwelt 24, bei der Sie Ihren Einkauf im Papier- oder Stofftascherl nach Hause tragen. Herzlichen Dank an den Geschäftsführer Wolfgang Kogler.


... s´Plauscherl"

... s´Plauscherl"

... stellt von normalen Plastiktaschen auf NAKU Taschen um! Danke Maria Hintersteiner für die vorbildliche Maßnahmen.

Das Plauscherl ist natürlich auch ein Partnerbetrieb von my bag is not plastic.


... auch im kino mal vier ...

... auch im kino mal vier ...

.. werden Pappbecher für die Getränke und das Popcorn verwendet und der Müll vor der Entsorgung gewissenhaft getrennt - Danke Familie Schützenhofer für diese vorbildliche Maßnahme!


... das Schuhhaus Schützenhofer ...

... das Schuhhaus Schützenhofer ...

... verwendet seit mehr als 12 Jahren nur Papiertaschen und zählt zu unseren 4 ersten Partnern für das Projekt "my bag is not plastic""

Sit mehr als 20 jahren gibt es bei Schützenhofer eine Altschuhsammelstelle - es ist wichtig, die Schuhe dort entsorgen!


...ein großes DANKE ...

... an alle, die mitgeholfen haben, soviele Taschen zu sammeln. Leider bin ich in den letzten Tagen nicht mehr dazugekommen die noch immer eintreffenden Taschen zu fotografieren und hier auf die Homepage zu stellen - bitte seid nicht ungehalten darüber - die Organisation des Festes und das Aufhängen der nun etwa 4300 eingetroffenen Taschen hat ungemein viel Zeit in Anspruch genommen - jedenfalls waren alle eingetroffenen Taschen bei der Ausstellung.

Das Fest war ein toller Erfolg für die Aktion und sobald ich Bilder habe, werde ich sie auf die HP stellen!

Nocheinmal herzlichen Dank euch allen für diese großartige Aktion!


... besonders nett ist ...

... besonders nett ist ...

... die Tasche aus einer ungarischen Klimabündnisgemeinde, die Klimabündnis Österreich an mich schickte.


... und wieder ein Paket ...

... und wieder ein Paket ...

... aus unserer Partnergemeinde Kreiensen - lieben Dank nach Deutschland!


... nun beginnt das Rad zu laufen...

... und die ersten drei Betriebe in Wieselburg sind dabei!

Es sind das:

 - Schuhaus Schützenhofer in der Bahnhofstraße

 - s´Plaucherl im Einkaufszentrum

 - Oskar

Hier einige Details:

Das Schuhaus Schüzenhofer in der Bahnhofstraße in Wieselburg ist seiner Zeit längst voraus, denn hier gibt es seit 12 Jahren keine Plastiktaschen. Dieser Betrieb ist daher mit Fug und Recht ein Wieselburger Leitbetrieb in Sachen Umweltschutz. Zudem gibt die Firma seit nunmehr 20 Jahren den Wieselburgern die Möglichkeit, altes Schuhwerk im Geschäft abzuliefern. Die Schuhe werden an eine Recyclingfirma weitergeleitet. 1/3 dieser Schuhe ist so gut erhalten, dass sie direkt an Drittländer weitergeleitet werden können, 1/3 wird repariert und an Drittländer weitergeleitet und das letzte Drittel wird nach dem Trennen der verschiedenen Materialien wie Sohle und Leder, recycelt.

 

s´Plaucherl im Einkaufzentrum Wieselburg ist ein hervorragend eingeführtes Kaffeehaus, in welchem es natürlich auch Mehlspeisen zum Mitnehmen gibt. Außerdem gibt es täglich ein Mittagsmenü, welches von Singels gern mit nach Hause genommen wird. Dazu braucht man Sackerl. Die Besitzerin Maria Hintersteiner hat sich bereit erklärt, auf "NAKU" Sackerl umzusteigen, die im Kompost verrotten. Herzlichen Dank!

 

Im Geschäft von Oskar in der Scheibbser Straße werden Blumen vorrangig in Papier und nur auf ausdrücklichen Wunsch in Folie eingeschlagen. Oskar ist aber auch eine hervorragende Adresse für erlesene Weine, Gewürze, Schokoladen und andere nicht alltägliche Geschenkartikel. Ihren Einkauf bei Oskar tragen Sie selnstverständlich im Papiersackerl nach Hause. 


... und noch ein Presse-Link ...

... unter dem folgenden Link findet ihr einen Artikel von "biokontakte" - eine wirklich informative Seite ...

 

http://www.biokontakte.com/artikel/recyling-entsorgung/klimafest-wieselburg


... Zustrom der Taschen ist noch immer ungebrochen ...

... Zustrom der Taschen ist noch immer ungebrochen ...

... 4215, das ist der gewaltige Stand der Taschensammlung" - 

heut kam eine Tasche von Prof. Hademar Bankhofer mit Autogramm und einem Buch - ein toller Gewinn, herzlichen Dank Herr Professor!


... ganz besonders freute mich ...

... ganz besonders freute mich ...

der Brief und die Taschen von Pfarrer Mag. Wolfgang Frank aus Dechantskirchen bei Graz. Um die Bevölkerung von den Plastiktaschen  weg zu bringen hat man den "Dechantskirchner Zeigga" kreiert, der um 5 Euro verkauft wird. So schlug man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: erstens wurde die Bevölkerung mit Stofftaschen versorgt, zweitens kam der Erlös aus dem Verkauf der Kirchenrenovierung zugute.

Danke, Herr Pfarrer für die Taschen und ihre netten Worte - schön, in der Steiermark Verbündete im Kampf gegen das Überhandnehmen des Plastikmülls zu wissen!

 


... das Ziel ist nicht nur erreicht...

... das Ziel ist nicht nur erreicht...

... es ist bei weitem überschritten: 4110 verschiedene Stofftaschen haben sich angesammelt und werden am 15. Oktober ausgestellt.

Es ist auch Zeit "Danke " zu sagen, danke allen, die sich eingesetzt haben, dass wir dieses Ziel erreichten. In den letzten Tagen haben sich sehr viele Taschen bei mir angesammelt und ich bedanke mich ganz herzlich bei:

... den Kindergärten Handel-Mazzetti-Weg und Weinzierl

... bei den Volksschulen Wieselburg, Petzenkirchen und Steinakirchen 

... beim BG und BRG Wieselburg

... und natürlich bei allen LehrerInnen, welche mit den Kindern kreativ tätig waren.

... ein großes Paket mit Taschen kam auch aus St. Valentin von Bürgermeisterin Mag. Kerstin Suchan und ihrem Team - danke!

... danke an Maria Theresia Ettenauer (Stricktreff Wieselburg) - sie hat die Kindergärten mit Taschen zum Bemalen versorgt und mit ihrem Team auch noch fast 100 Taschen kreativ gestaltet!

... danke an Ing. Leo Lasselsberger, der tolle "Autogrammtaschen" besorgt hat (Franz Fischler, Fußballstar Björngaard, Thomas Geierspichler, TT-Spieler Schlager ..)

... und ein ganz besonderes Danke an unsere Partnergemeinde Kreiensen, die mich mit sehr vielen Stofftaschen versorgt hat!


... Elektro Red Zack Lindwurm ...

... Elektro Red Zack Lindwurm ...

... geht als beispielhafter Betrieb voran: ab sofort können die Wieselburger und natürlich auch alle umweltbewussten MitbürgerInnen aus den Nachbargemeinden ihre gebrauchten Nespresso-Kapseln bei Red Zack Lindwurm am Hauptplatz in Wieselburg abgeben. Der umweltbewusste Chef der Firma, Christian Mader, hat nun, nach der Sammelstelle für Altbatterien, die sogar preislich beim Kauf neuer Batterien zu einem Teil vergütet werden, eine Sammelstelle für gebrauchte Nespresso-Kapseln eingerichtet. Nespressokapseln werden zerlegt, das Metall recycelt und der Kaffee zu Dünger verarbeitet. Nun können auch umweltbewusste Menschen ihren Nespresso mit gutem, bzw. besserem Gewissen genießen.

Danke Christian Mader!


... Berichte über die Aktion ...

.. finden sich zahlreiche - das ist für die Aktion besonders wichtig. Hier ein Link:

http://nachhaltigwert.wordpress.com/


... Werner Boote ...

... Werner Boote ...

...Filmemacher und Autor von "Plastic Planet" hat zwei Taschen geschickt - hier mal eine mit dem Entlein dessen Reise durch die Weltmeere (im Film besprochen) die Verteilung des Platikmülls verdeutlicht und zum Symbol für Film und Buch geworden ist.


... das Presseecho der Aktion ...

.. "my bag is not plastic" ist gewaltig!

Als erste berichteten die NÖN von der Aktion, dann kam ein Bericht in der Kronenzeitung, es folgte ein Interview bei Radio Arabella - das wurde einen ganzen Tag lag nach jeder Nachrichtensendung ausgestrahlt, dann ein Bericht in der Beilage von Krone und Kurier, dann wieder ein Radio Arabella Bericht, dann die Konatktaufnahme von Wolfgang Weitlaner und sein Online-Bericht in "Pressetext", vergangene Woche ein Bericht im Kurier, dazwischen Anfragen diverser Umweltmagazine.....in der nächsten Tips ein Bericht .... wenn die Presse so gut reagiert, dann sollte das wohl ein Zeichen sein, dass das Thema top-interessant ist..... oder?

hier ein Link zu "Pressetext"

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100916035  


... danke der Volksschule Petzenkirchen ....

... danke der Volksschule Petzenkirchen ....

Die 4a und die 4b haben jeweils 15 Taschen für mybagisnotplastic in Serviettentechnik verziert. Danke an alle Schüler und Frau Lehrer Gerstbauer!


... alle helfen ...

‎... auch der Kindergarten Handel-Mazzetti-Weg, hat mit Feuereifer Taschen von Marie-Theresia Kastner, Stricktreff Wieselburg, bemalt - ich danke euch allen sehr herzlich!


... danke der Integrationsklasse ....

... danke der Integrationsklasse ....

... der Klimabündnis-Volksschule Wieselburg für die schönen Taschen, die vom Stricktreff Wieselburg (Marie-Theresia Ettenauer) bereitgestellt wurden!


... der Draht zum richtigen Einkauf ...

... der Draht zum richtigen Einkauf ...

... unter diesem Motto hat sich der Amstettener Künstler Paul "Dave" Babenberk an der Taschenaktion beteiligt. Pauls Drahtskulpturen stehen z.b. vor der Auslage eines Amstettner Geschäftes und vor der Neumarkter Verzinkerei. Auch auf dem "kulturkubus" vor dem Wieselburger Schlosspark war im Vorjahr eine Skulptur von Paul zu bestaunen. Aber seht selber auf seiner Homepage, was er macht: www.babenberk.at

Danke Paul!


... und mehr als 30 Taschen ...

... und mehr als 30 Taschen ...

.. besonders ideenreiche und perfekte Taschen brachte heute Maria Kralovec ins Rathaus. Herzlichen Dank für diese hanwerklich supertollen Stücke!

Hier die Tasche passend zum heutigen "europaweiten autofreien Tag"


... zwei extravagante Taschen....

... zwei extravagante Taschen....

...  bekam ich heut aus Berlin von "Meylenstein", der Architektin DI Tanja Meyle ... herzlichen Dnak für den künstlerischen Beitrag!


... eine große Ehre ...

... eine große Ehre ...

... ist es für mich, dass auch unser Bundespräsident Dr. Heinz Fischer diese Aktion mit zwei Taschen und seiner Unterschrift unterstützt!


... eine gelungene Überraschung....

... eine gelungene Überraschung....

... bereitete mir gestern abend die Damen der Bücherei Wieselburg - nach einem kurzen Telefonat holte mich Herta, die Chefin der Bücherei ab und brachte mich in die leider sehr beengeten Räumlichkeiten der Bibliothek. Dort überreichten mir Herta, Frau Koch und Frau Poglitsch die Taschen, die sie mit den "Leseratten" angefertigt hatten.

Von den Leseratten waren Zoe, Tiana und Alice mit ihren Eltern sowie Jonas und seine Schwester Linda gekommen.

Herzlichen Dank allen Leseratten und allen Betreuerinnen und Eltern, die mitgeholfen haben die mehr als 200 Taschen zu sammeln. Ich werde versuchen, eure Taschen baldmöglichst auf die Homepage zu stellen - hier mal das Foto von gestern, das mir dankesnwerterweise RegRat Karl Srb zur Verfügung gestellt hat.


... danke an die Kinderfreunde Marbach ...

... danke an die Kinderfreunde Marbach ...

... die im Rahmen der Ferienspiele mit den Kindern Taschen bemalt haben. Super Taschen habt ihr gemalt Kinder - danke an alle Kinder und an das Team um Charlotte!


... eine große Überraschung ...

... eine große Überraschung ...

... war heute das Paket von der Landesregierung NÖ, Abteilung RU3. Die Belegschaft hat privat und beruflich gesammelt und 70 Taschen an mich geschickt - herzlichen Dank in das Landhaus!!


... und hier die Tasche von ...

... und hier die Tasche von ...

... Dancingstars Simone und Alex ... diese Tasche hat mein Chef für mich besorgt_danke lieber Reinhard! 


... 2 Künstlertaschen ...

... 2 Künstlertaschen ...

... von Robert Kabas sind eingetroffen. Danke Robert!


...die 2001. Tasche ....

...die 2001. Tasche ....

.. komt aus dem Musikhaus Schagerl in Mank! Herzlichen Dank!


... die 2000ste Tasche ist da ...

... die 2000ste Tasche ist da ...

Endlich ist die 2000ste Tasche eingetrudelt!

Danke allen, die dafür gesorgt haben, dass sich nun 2000 Taschen bei mir stapeln!


...das NAKU-Sackerl ist weg ...

...das NAKU-Sackerl ist weg ...

Vor 10 Tagen haben wir in der Komostanlage von Hubert Seiringer in Wieselburg ein rosarotes Plastiksackerl und ein NAKU- bio-Sackerl vergraben. Nunn hat Hubert nachgeschaut, wie weit der Verrottungsprozess fortgeschritten ist - und siehe da, das NAKU-Sackerl ist zur Gänze verschwunden.

Wir werden den Versuch wiederholen, denn wir wollen zumindest einen Verrottungszustand fotografieren - Bild wird nachgeliefert. Heute könnt ihr daher nur das Bild mit dem verschwundenen Sackerl sehen - das herkömmliche Plastiksackerl ist natürlich unbeschadet.


... Josef Hader in Nöchling ...

... Josef Hader in Nöchling ...

Josef Hader hat Johanna und mich nach Nöchling zu seinem Auftritt eingeladen. Es war ein toller Abend - aber ziemlich kalt im Stadel des Sooshofes.

... und hier die von ihm signierte Tasche .... danke Josef Hader!


... neue Promi-Tasche ....

... neue Promi-Tasche ....

gestern ist die Tache von Chris Lohner eingetrudelt .....


Radio Arabella-Tasche

Radio Arabella-Tasche

Heute erhielt ich eine besonders nette Tasche zum Verlosen - nämlich eine vom Radio-Arabella-Team - der Gewinner darf sich auf ein Arabella-T-Shirt, Kugelschreiber und Zuckerl freuen.... und so manch andere Gewinntasche wird einige Arabella-Werbemittel enthalten....danke dem Team für die guten Wünsche.

Radio Arabella-Bericht morgen 7:20 und 11:20 sowie am Samstag und Sonntag zu noch nicht festgelegter Zeit.


...nun ist sie da ....

...nun ist sie da ....

... die Kulttasche von damals .... ein herzliches Danke an Elvira und Christian in Wien 1090 !


Es ist einen Versuch wert .....

Es ist einen Versuch wert .....

Wie schon berrichtet, hat mir ein Hersteller aus Wr. Neustadt Plastiktaschen aus Maisstärke zukommen lassen. Nun möchte ich testen, ob die Taschen wirklich in der angegebenen Zeit verrotten. Zu diesem Zweck habe ich Kontakt zu Hubert Seiringer aufgenommen, der in Wieselburg eine große Kompostieranlage betreibt. Heute, am 23. August, haben Hubert und ich ein verrottbares Plastiktascherl und ein herkömmliches (rosa) nebeneinander vergraben und die Stelle am Komposthaufen markiert. Vor dem nächsten Umsetzen des Kompostes werden wir die beiden Taschen ausgraben und das Ergebnis fotografieren und wieder berichten.

 


der Weisheit letzter Schluss

der Weisheit letzter Schluss

... sind Plastiktaschen aus Recyclingmaterial wohl nicht ....


die 1001. Tasche

die 1001. Tasche

... eine ganz entzückende Tasche aus Wieselburg von Willi Käfer ...


die 1000. Tasche

die 1000. Tasche

... ist eine ganz besonders aufwändig genähte Tasche von Maria Hochsteger ....


die 999. Tasche

die 999. Tasche

.... eine Tasche aus Melk ...


NAKU Bio-Frischhaltebeutel - mit Werbung

NAKU Bio-Frischhaltebeutel - mit Werbung

Biologische Plastiktaschen lassen sich - wie hier zu sehen ist - gut als Werbeträger verwenden.

Übrigens: "Plastic Planet" wird am 14. Oktober im Rahmen des Klimabündnisfestes in Wieselburg gezeigt. Wenn Sie kommen wollen übermitteln wir Ihnen gerne einen Gratisgutschein für den Film.

irene.weiss@wibs.at


Jute statt Plastik

Jute statt Plastik

Sie war braun, kratzig und roch etwas streng. Die Jutetasche aus Bangladesch. Vor 30 Jahren begann sie ihren Siegeszug. «Jute statt Plastik» wurde zum Slogan einer ganzen Generation engagierter Menschen. Der Spruch traf den Nerv der Zeit - die 40 mal 40 Zentimeter große Tasche wurde zum Symbol gegen die Wegwerf- Mentalität, welche die Plastiktüte fortan verkörperte, für ein neues Umweltbewusstsein und für die sogenannte Dritte Welt. 

«Man hat die Ungerechtigkeit an vielen Ecken gespürt, es war klar, dass unser Lebensstil zu Lasten der Dritten Welt geht», berichtet GEPA-Mitarbeiter Gerd Nickoleit. «Es gab so etwas wie eine Aufbruchsstimmung. Die Jutetasche am Arm war das Zeichen dafür, dass man Teil dieser Bewegung ist. Es war ein neues Lebensgefühl. Es ging nicht mehr nur darum, eine Spende für die Armen zu leisten, sondern selbst zu handeln, aktiv unseren Lebensstil zu verändern.»

1978: In den Innenstädten tauschen Aktionsgruppen Plastiktüten gegen Jutetaschen, gefüllt mit Informationen über den Rohstoffverbrauch bei der Plastiktüten-Produktion und die Lebensbedingungen der Frauen in Bangladesch. Die neuen Taschen gingen weg wie warme Semmeln. Die Frauen in Bangladesch kamen sogar in Produktionsnöte, weil die Nachfrage so groß war.

Insgesamt fünf Millionen Jutetaschen haben die Frauen in Bangladesch allein für Deutschland hergestellt. Während die Jutetasche das Bewusstsein einer ganzen Generation beeinflusste, veränderte sie in Bangladesch die gesellschaftliche Stellung der Produzentinnen. Mit dem neuen Einkommen konnten sie ihre Familien ernähren und sogar für später vorsorgen, wenn der Juteboom abebben würde. Mit dem verdienten Geld gründeten viele ihre eigenen Kleinunternehmen wie Hühner- oder Fischzuchten.

Der Jutetaschenboom hält sich bis weit in die 80er Jahre. Auf dem groben Stoff verewigten die unterschiedlichen Bewegungen ihre jeweilige politischen Forderungen: Von «Jute statt Plastik» über «Südafrika wird schwarz», «Atomkraft - Nein Danke» bis zu «Frieden schaffen ohne Waffen.

Solch eine Jutetasche habe ich heute als 699. Tasche der Sammlung hinzugefügt - darüber freue ich mich sehr, denn auch ich war begeisterte Jutetaschenträgerin. Erhebt sich die Frage, ob sich noch eine Original-Jutetasche auftreiben lässt???


NAKU Bio-Frischhaltebeutel - ein innovatives Produkt aus Österreich

NAKU Bio-Frischhaltebeutel - ein innovatives Produkt aus Österreich

Der NAKU Bio-Frischhaltebeutel ist atmungsaktiv und wasserbeständig und hält Lebensmittel länger frisch. Nach mehrmaliger Verwendung kann er letztendlich als Biomüllbeutel verwendet werden. Der Frischhaltebeutel ist ein pflanzliches Produkt und wird aus Mais-, Getreide- oder Kartoffelstärke hergestellt und verrottet innerhalb weniger Wochen am Kompost. Das ist doch eine wirklich innovative Alternative zu den herkömmlichen Obstsäckchen, die in den Supermärkten rollenweise zum Verpacken von Obst und Gemüse angeboten werden!